Ihlienworther Gedenksteine
Durch den Ihlienworther Heimatpfleger Rudolf Nintzel wurde die Kirchengemeinde auf 3 Personen aufmerksam gemacht, die in der NS Zeit hier im Ort ihr Leben verloren haben.
Während des Gottesdiensts am Volkstrauertag 2022 wurde ihrer gedacht und für die 2 hier beerdigten Frauen je ein Gedenkstein nahe des Kirchturmes gesetzt.
Tatjana Stefanowa
Geboren 12. Feb, 1903 in Kurland oder Russland.
Sie arbeitete und wohnte in Ihl. Mittelteil bei Bauer O.W. Schwanemann und beging am 22. Juni 1942 Selbstmord durch Erhängen.
Sie wurde am 25. Juni 1942 auf dem Friedhof Ihlienworth beerdigt in der Abteilung I, Lage 12 nahe dem Kirchturm.
Ludmilla Wasiljewa
Geboren am 8. Jan., 1944 um 17.15 in Wesermünde.
Mutter war die nicht verheiratete Landwirtschaftliche Arbeiterin Maria Wasiljewa, geb. am 12. Juni 1922 im Dorf Laliwschina, Gebiet Witebsk. Sie wohnte und arbeitete in Otterndorf beim Bauern Robert Ramm.
Ludmilla Wasiljewa ist am 5. Feb. 1944 um 3 Uhr in Ihl.-Westerende beim Bauern Rudolf Lange gestorben. Angezeigt mündlich durch Rudolf Lange junior beim Standesbeamten. Die Todesurschae ist unbekannt.
Beerdigt wurde Ludmilla am 6. oder 7. Feb. 1944 auf dem Ihl. Friedhof Abteilung V, Lage 7, Platz 5, 2. Grab von Süden.
Die Mutter hat nach Ende der NS Diktatur am 27. Juni 1945 zusammen mit Fedor Wasiljewa, geb. am 15. Okt. 1876 und Anna Wasiljewa, geb. am 10. Aug. 1890 ( iher Eltern?), Ihlienworth verlassen.
Artur Zaborski ( auch Jaborski )
Geboren am 28. März 1945 um 2 Uhr in Ihlienworth Straßdeich.
Mutter war die nicht verheiratete Anna Zaborski, geb. 4.Feb. 1923 in Perschausen-Westpreußen. Sie wohnte und arbeitete in Ihl. Straßdeich beim Bauern Alfred Hinsch.
Artur Zaborski ist am 17. Mai 1945 um 22.50 Uhr in Otterndorf im Kreiskrankenhaus verstorben.
Als Todesursache wurde Furunkulose und Ernährungsstötung in der Sterbeurkunde angegeben.
Beerdigt wurde Artur am 19. Mai 1945 auf dem Otterndorfer Friedhof.
Diamantene Konfirmation
Fotostudio ....Rita Kamps, Wanna
Bilder zur Ausstellung "Hiob"
Flyer zur Ausstellung "Hiob"
zur besseren Lesbarkeit, bitte auf das Bild klicken....
dann vergrößert es sich.
Einschulungsfeier 2022
Nach 2 Jahren konnte wieder die Einschulung der
Grundschüler in der Kirche morgens um 9.15 Uhr
statt finden.
Der Kirchturm hat seit Juli 2022 einen frischen Anstrich
Unserer Organistin Ina Schumacher beendet ihren Dienst an
St. Wilhadi.
Jahrzehntelang war sie zuverlässiger Rückhalt im Gottesdienst. Nun möchte sie die Gewichte im Leben anders legen.
Das ist wirklich schade für uns.
Am Pfingstsonntag, 5. Juni werden wir Ina Schumacher aus ihrem Dienst verabschieden.
Er beginnt um 10 Uhr.
Bei allem Abstand: Voller Klang ist schön.
Vorher aber drei Fragen an Ina Schumacher:
Was oder wer hat Sie wann nach Ihlienworth an die Orgel gebracht?
Die Organistenstelle war 1995 vakant. Auf Anfage von Herrn Pastor Thomas Best spielte ich am 1. Advent 1995 gemeinsam mit dem Posaunenchor das 1. Mal in der Ihlienworther Kirche. Zum 1. Januar 1996 erhielt ich meinen Vertrag; bis heute.
Gab es einen herausragenden z.B. besonders aufregenden Gottesdienst?
Ganz besonders war das jährliche "Neujahrskonzert". Viele Monate übten alle Gruppen auf dieses Ereignis hin. Aufregung , Ängste und schlaflose Nächte lagen dann hinter mir und uns. Aber die Freude über das gemeinsame Musizieren und die Freude der Gemeinde machten alles wett.
Welches Lied haben Sie am liebsten gespielt?
Sehr gern spiele ich den Choral : „Nun danket alle Gott mit Herzen Mund und Händen“.
Konfirmation am 8. Mai
Unsere Kirche ist offen – dank der Kirchenwächter
Immer, wenn der Landfrauenmarkt stattfindet, ist die schöne St. Wilhadi-Kirche von April bis Oktober für Besucher geöffnet.
Dafür müssen ehrenamtliche Kirchenwächter/-innen vor Ort sein, um eventuelle Fragen der Gäste zu beantworten.
Wir sind eine Gruppe von 16 Personen und suchen für diese schöne Aufgabe Verstärkung.
Jeder Kirchenwächter/-in hat in der Saison ca. 3 x am Freitag oder Samstag für 2,5 Stunden Aufsicht in der Kirche.
Man bekommt natürlich entsprechendes Informationsmaterial und vorher eine Einweisung.
Wir würden uns freuen, wenn der eine oder andere Lust dazu hätte, uns zu unterstützen.
Meldet auch gerne im Kirchenbüro oder
bei mir 04751-4043446.
Ich freue mich auf eure Anrufe. Inge Rüsch
Unser Gemeindehaus hat einen neuen Eingang
Daran hat man seinerzeit nicht gedacht, Rollatoren gab es auch noch nicht. Gemeindehaus und Kirche waren für Menschen mit Mobilitätshilfen nur schwer zu erreichen.
Bei unserem Gemeindehaus wird das jetzt anders.
Den Eingang haben wir schon mal ungestaltet:
Ein Aufweg ermöglicht jetzt das Hochrollen.
Im Juni soll es im Sanitärbereich mit dem Umbau weitergehen.
Goldene Konfirmation am 27. März
Jahrgang vom 3. Mai 1970
Jahrgang vom 4. April 1971